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Versöhnungsgottesdienst Viertklasskinder, 21. Juni 2026

 

Dankgottesdienst Erstkommunionkinder, 14. Juni 2026

HGU- und KGU-Abschlussgottesdienst, 6. Juni 2026

Feier der Erstkommunion, 31. Mai 2026

Lebensmittelabgabe

Die Lebensmittelabgabe findet wieder ab Montag, 19. Oktober 2026, 20.30 Uhr, im Foyer der katholischen Kirche Hl. Chrüz statt.

Diakon Thomas Hartmann

 

Herbstferien im Sekretariat

Vom 6. bis 19. Oktober 2026 ist das Sekretariat immer dienstags und donnerstags von 9.00 bis 11.00 Uhr geöffnet. In der übrigen Zeit hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Telefonbeantworter unter Tel. 044 720 63 59.

Wir werden Sie sobald als möglich zurückrufen; oder setzen Sie sich per E-Mail: sekretariat@hlchruez.ch mit uns in Verbindung.

Das Pfarreiteam wünscht Ihnen eine wohltuende und erholsame Ferienzeit. Lassen Sie Ihre Seele baumeln und nähren Sie Ihr Herz.

Das Pfarrei-Team.

Pfarrei-Ausflug der katholischen Kirche Oberrieden zur Wallfahrtskirche Hergiswald vom Sonntag, 13. September 2026

Unterwegs zur Wallfahrtskirche Hergiswald

Punkt 08:30 Uhr starteten wir beim Schulhaus Oberrieden mit einem komfortablen Bus von «Mächler-Reisen» Richtung Innerschweiz. Im «FORUM», Magazin der Katholischen Kirche des Kantons Zürich, wurde ich auf diesen Ausflug aufmerksam. Die Pfarrei «Heilig Chrüz» von Oberrieden hatte zu diesem spirituellen und gemütlichen Ausflug eingeladen.

Da ich diese Gegend schlecht kenne, kam sofort Begeisterung bei mir auf. Ich erkundigte mich beim Sekretariat der katholischen Kirche in Oberrieden, ob eventuell für Hedy und mich im Bus zwei freie Plätze seien. Dies wurde uns umgehend bestätigt. Vor einem Jahr waren wir beim Besuch der Verena-Schlucht ebenfalls dabei.

Eine bunte Gruppe hatte es sich im Bus gemütlich gemacht. Mit 20 Ausflüglern war unser 45-Plätzer-Car nicht einmal zur Hälfte belegt. Schade! Leider war dieses Jahr keine Familie dabei. Im Vorjahr nahmen immerhin zwei Familien daran teil. Unsere Fahrt führte uns über Thalwil-Gattikon zur Strasse durch das Sihltal.

Auf der Höhe «Ebnet» in Thalwil überquerte ein buschiges Eichhörnchen vor unserem Bus die Strasse. Was für eine Begrüssung am strahlenden Sonntagmorgen! Es war ein herrlicher Sonntag mit viel Sonnenschein. Erschreckend wirkte die Sihl, mehr als ein Rinnsal war nicht zu erkennen. Das gleiche galt auch für die Flüsse Reuss und Emme.

In Luzern wählten wir den Weg Richtung Kriens. In Obernau verliessen fünf Gäste den Bus und pilgerten auf dem Rosenkranzweg, auch Prügelweg genannt. Bis zur Wallfahrtskirche waren 857 Prügel zu überwinden, eine echte körperliche Herausforderung. An der Hand Mariens den Weg zu Christus gehen: «Aufstieg zum Licht»! Drei Viertel unserer Gäste wählten den bequemeren Weg und liessen sich vom Top-Autopilot Köbi Zimmermann auf den Parkplatz der Kirche chauffieren. Im Restaurant Hergiswald warteten doch Kaffee und Gipfeli auf die Hungrigen. Ein Teil der Gäste besuchte die Einsiedelei von Johannes Wagner. Er starb am 19. Mai 1516. An diesem Tag feiere ich jeweils meinen Geburtstag.

 

 

 

 

 

 

 

 

Willkommen im Himmelreich des Genusses – Hergiswald – kunsthistorisch und kirchengeschichtlich bedeutendster Wallfahrtsort im Raum Luzern. Hoch über Kriens gelegen, bietet die barocke Kirche eine einmalige Aussicht auf Stadt, See, Pilatus und Rigi – und Raum für Spiritualität, Hochzeiten, Taufen, Feiern, Konzerte und Kultur. Das Angebot ist sehr vielfältig. Der äusserst engagierte Freiburger Kaplan Abbé Beat Marchon, aus dem Sense Bezirk stammend, ist sehr hilfsbereit und freut sich an jedem Besucher der Wallfahrtskirche. Ob zu Fuss, per Auto oder Postauto, Hergiswald ist ein Kraftort der Begegnung zwischen Himmel und Erde.

Die Stellen mit den 20 Geheimnissen des Lebens Jesu anhand des freudenreichen, lichtreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranzes sind die vier Etappen im Aufstieg von der Hergiswald-Brücke durch den Mischwald hinauf zur Wallfahrtskirche. Das Rosenkranzgebet ist eine Gebetsform der Betrachtung vom Leben Jesu, zusammen mit Maria. Sie ist die auserkorene Frau und Mutter, die uns zu Jesus führt. In der Wallfahrtskirche wird regelmässig der Rosenkranz gebetet. Am 04.10.2026 findet auch dieses Jahr das grosse Rosenkranzfest statt. In der Wallfahrtskirche wird an vielen Orten auf diesen wichtigen EVENT hingewiesen.

Die Geschichte Hergiswalds beginnt im Jahre 1489, als sich der Schwabe Johannes Wagner, ein Kartäuserbruder aus Ittingen, als Eremit hier niederliess und einen Platz rodete. Er genoss die Hilfe der Luzerner Familie von Wyl, welcher der Waldabschnitt gehörte. Dies drei Jahre vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus.

1501 erlaubte der Bischof von Konstanz dem Schultheissen Jakob von Wyl und weiteren Stiftern den Bau einer Kapelle, die 1504 geweiht wurde. 1516 starb Bruder «Johann im Rufe» der Heiligkeit. 1620 wurde unter den Brüdern Ludwig und Jakob von Wyl an den alten Chor eine neue, grössere Kapelle angebaut. Dank dem Kapuzinerpater Ludwig von Wyl (1596-1663) und mit Hilfe von Stiftern gelang es, die Kapelle zur heutigen stattlichen Kirche zu vergrössern und nach einem ausgeklügelten theologischen Programm überreich mit Altären, Bildern und Emblemen auszustatten. 1649 wurde die Loretokapelle nördlich an das Schiff angebaut. 1651 folgte der Anbau einer Felixkapelle im Westen. 1652 begann der Bau der heutigen Kirche unter Einbezug der Loreto- und Felixkapellen und der Umfunktionierung des alten Chors zur Sakramentskapelle.

Dem Kapuzinerpater Ludwig ist es zu verdanken, dass Hergiswald zum originellsten und einzigartigsten unter den vielen Luzerner Wallfahrtsorten wurde. Wenn ihm auch die Verwirklichung weitergehender Pläne versagt blieb – er hatte die Errichtung eines „Sacromonte“ nach italienischem Vorbild und eines Kapuzinerhospizes vorgesehen – so ist das Erreichte dennoch bewundernswert.

Die innere Gestaltung der Kirche Hergiswald mit Malerei und farbig gefasster Holzskulpturen bedeutete den Durchbruch und ersten Höhepunkt des innerschweizerischen Barocks. Seit dem Einweihungsjahr 1662 wurde in der Kirche bis ins 21. Jahrhundert nicht mehr viel verändert. Kleinere Teil-Renovationen sicherten die Substanz.

Im Jahre 2002 hat die Albert-Koechlin-Stiftung (AKS) die Wallfahrtskirche für 60 Jahre von der Kapellenstiftung Hergiswald im Baurecht übernommen und sich verpflichtet, das Gotteshaus zu renovieren. So wurde die Kirche in den Jahren 2003 bis 2005 innen und aussen aufwendig und fachgerecht erneuert. Im Dezember 2005 erfolgte die Neueinweihung durch Bischof Kurt Koch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaplan Abbé Beat Marchon, vermittelte uns während einer Spezial-Führung viel Wissenswertes und Spannendes über die Wallfahrtskirche. Zwischendurch war auch sein Schalk und Humor zu spüren. Beim reichhaltig verzierten Bilderhimmel meinte er u.a., wie sich die Zeiten verändert hätten. Heute kaufen die Menschen teure Panini-Bilder. Der Kaplan wohnt in einem prächtigen, stattlichen Pfarrhaus. Es sind praktisch keine geschichtlichen Unterlagen mehr vorhanden, weil der alte Pfarrhof am 31. Oktober 1825 mit grosser Schnelligkeit abgebrannt ist und grossenteils zerstört wurde. Pfarrarchiv, Tauf- und Pfarrbücher fielen dem Brande zum Opfer. Das Pfarrhaus wurde danach am gleichen Ort wieder aufgebaut.

Im Anschluss erfreuten wir uns an einem feudalen, feinen Mittagessen im Restaurant Hergiswald. Beim Betreten des Gasthauses wurden wir alle persönlich begrüsst. «Schön, dass wir sie heute verwöhnen dürfen……» Ein einladender, geschmückter, grosser Tisch stand für uns bereit. Qualität, Bedienung, Präsentation, alles auf höchstem Niveau. So fühlt man sich wohl und geschätzt.

Alle Räume des Hauses waren wunderschön und geschmackvoll geschmückt, inklusive die Toilettenanlagen. Ein Rundgang durch das Haus wurde für mich zu einem echten Highlight.

Thomas Hartmann, Diakon Heilig Chrüz Oberrieden, mit Schöpfungs-Gedanken

Mit dem Bus fuhren wir weiter nach Schwarzenberg. Vorgesehen war ein Trinkhalt. Die meisten verzichten auf Grund des reichhaltigen Mittagessens darauf und machten einen Verdauungsspaziergang. Passend zum Pilgern besuchte ich zusätzlich die Pfarrkirche St. Wendelin. 1832 wurde die Pfarrei Schwarzenberg von Malters getrennt. Eine dem Hl. Wendelin geweihte Pfarrkirche wurde gebaut und im Dezember 1834 eingeweiht. Die neu entstandene Kirchgemeinde Schwarzenberg gab 1846 den Impuls zur Gründung einer politisch eigenständigen Gemeinde. 1885 wurde die Kirche durch einen Blitzschlag zum grossen Teil verbrannt und wieder aufgebaut.1974 erfolgte eine Renovation des ganzen Kircheninnenraums. Im. März 2013 wurde der Pastoralraum ,,Malters-Schwarzenberg», errichtet. Die beiden Pfarreien gehen unter einem Pfarreileiter zusammen. Die Kirchgemeinde bleibt selbstständig.

Nach den vielen positiven Eindrücken und der prächtigen, reizvollen Landschaft, hiess es vom Luzernischen Abschied nehmen. Auf der Rückfahrt wurde uns von Diakon Thomas ein zweites Dessert serviert, dies in Form von einigen witzigen Anekdoten. Bei angeregten Gesprächen über das Erlebte erreichten wir im Nu Oberrieden.

Der Bericht darf nicht enden, ohne dem zuverlässigen, umsichtigen Busfahrer ein herzliches DANKESCHÖN auszusprechen. Als Freelancer frönt er als Busfahrer seinem grössten Hobby. Das war vom ersten Meter an zu spüren. Es ist schon so, wenn man etwas gerne macht, gelingt es meistens auch. Das war bei Köbi zu 100% der Fall. Ein spezieller Dank geht an das OK-Team für die perfekte Organisation, im Besonderen an Priska Hubmann. Nur fröhliche, zufriedene Menschen verliessen eine Stunde früher als geplant den Bus in Oberrieden. Das sagt doch mehr als tausend Worte! Ideal, um im Anschluss ein Schwimmerlebnis im Zürichsee geniessen zu dürfen. Dies bei 23 Grad Wasser-Temperatur, am 13.09.26.

Gedanken zur Pilgermesse von Diakon Thomas Hartmann. Er brachte uns durch die Worte von Bonaventura die Schöpfung näher. Er war italienischer Theologe und einer der bedeutendsten Philosophen und Theologen der Scholastik, Generalminister der Franziskaner und Kardinalbischof von Albano ist überzeugt: Wer Augen und Ohren aufmacht und ehrlich in sich hineinspürt, stösst auf Gott. So findet er Gottes Spuren in der Schöpfung, denn alles, was ist, kommt aus Gott!

  • Wer also durch so viel Glanz in den Geschöpfen nicht erleuchtet wird, ist blind.
  • Wer durch so viel Rufen nicht aufwacht, ist taub.
  • Wer nach all diesen Werken Gott nicht lobt, ist stumm.
  • Wer nach den vielen Zeichen den Uranfang nicht bemerkt, ist stumpfsinnig.
  • Öffne also die Augen, spitze die Ohren des Geists,
  • löse deine Lippen und mache dein Herz bereit, damit du in allen Geschöpfen deinen Gott siehst,
  • ihn hörst, lobst, liebst, und anbetest, ihn preist und ehrst,
  • damit sich nicht etwa der ganze Erdkreis als Zeuge gegen dich erhebt.
  • Wie herrlich sind deine Werke, Herr! Mit Weisheit hast du sie gemacht, die Erde ist erfüllt von deinem Eigentum.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos & Bericht Otti Huser

Attraktiver Arbeitsgeber

Die katholische Kirche bietet mehr als nur einen Arbeitsplatz: Sie ermöglicht es, Menschen zu begleiten, Gemeinschaft zu fördern und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Als Arbeitgeberin steht sie für Werte, Vielfalt, Menschlichkeit und ein respektvolles Miteinander. Attraktive Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten und eine Tätigkeit mit Sinn machen die Kirche zu einer Arbeitgeberin, die bewegt – beruflich und persönlich.

Weitere Informationen erhalten Sie über den Link: https://www.zhkath.ch/ueber-uns/arbeitgeberin-kirche/benefits

Jahresrechnung 2025 zur KGV vom 7. Juni 2026

Link Jahresrechnung 2025: JR2025 Jahresrechnung Oberrieden V20260505

Kirchgemeindeversammlung vom 7. Juni 2026

Beschlüsse und Wahlen

  • Die Rechnung 2025 wird einstimmig ohne Gegenstimmen genehmigt

In die Kirchenpflege werden gewählt:

  • Armin Polster als Präsident
  • Pamela Görres
  • Bruno Schwager
  • Robert Nünlist
  • Kai Fleischhauer

In die Rechnungsprüfungskommission werden gewählt:

  • Orlando Vanoli als Präsident
  • Thomas Grünert
  • Mikael dos Santos

Das Protokoll liegt im Pfarreisekretariat, Alte Landstrasse 49, zur Einsicht auf.

Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission
der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich,
– wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert 5
  Tagen
und
– im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht¸ Überschreiten der
Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen
schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Römisch-katholische Kirchenpflege Oberrieden

Link: Jahresrechnung 2025

 

 

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    Tel. 044 720 63 59
    sekretariat@hlchruez.ch

    Telefonnummer für Notfälle
    076 517 70 57

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    Öffnungszeiten Sekretariat:

    Dienstag bis Donnerstag, 9.00 – 11.00 Uhr

     

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